Eichbaumsee, Phosphatfällung
Der Eichbaumsee liegt im Südosten von Hamburg in den Vier- und Marschlanden, nördlich von der Dove-Elbe.
Der Eichbaumsee entstand 1972 bei den Baggerarbeiten zum Bau der BAB 25. Bis 1977 stand er noch in Verbindung mit der Dove-Elbe, erst durch die Begradigung der Dove-Elbe und dem Ausbau einer Regattastrecke entstand der Badesee. Da für die Dämme kein wasserdichtes Material verwendet wurde, besteht noch eine indirekte Verbindung zwischen der Dove-Elbe und dem Eichbaumsee.
Die zunehmende Eutrophierung durch extrem hohen Badebetrieb führte zu zunehmenden Überschreitungen der der EU- Badegewässerrichtline.
Aus diesem Anlass wurde auf Basis einer Studie von der KLS - Hamburg eine Insitu-Fällung durchgeführt.

Auftraggeber: Umweltbehörde Hamburg
Ort: Hamburg
Zeitraum: 2003 - 2004

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Gleichmäßige Fällmittelausbringung
Die überwasser liegenden Düsen sorgen für eine gleichmäßige Fällmittelverteilung
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Ausbringung
Die Ausbringung von 120 to ALSU erfolgte durch das Arbeitsboot Gerris.
Das Boot kann ca. 2 to Fällmittel beladen und mit Seewasser vorverdünnen. Die Dosierung erfolgt in Abhängigkeit der Gewässertiefe unterhalb des Arbeitsbootes. Das Boot wird mittels GPS Navigation betrieben.
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Fällmittelwolken
Die Fällungsreaktion erfolgt unmittelbar nach Ausbringung. Die Fällmittelwolken sinken innerhalb von 10 bis 48 Stunden bis auf die Gewässersohle ab
   
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