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| Tiefenwasserbelüftung (TIBEAN) im Eichbaumsee |
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Historie
Der Eichbaumsee entstand 1972 bei den Baggerarbeiten zum Bau der BAB 25. Bis 1977 stand er noch in Verbindung mit der Dove-Elbe, erst durch die Begradigung der Dove-Elbe und dem Ausbau einer Regattastrecke entstand der Badesee. Da für die Dämme kein wasserdichtes Material verwendet wurde, besteht noch eine indirekte Verbindung zwischen der Dove-Elbe und dem Eichbaumsee.
Der Wasseraustausch erfolgt über nicht weiter bekannte Sickerwasser- und Grundwasserströmungen.
Da der Eichbaumsee einer der beliebtesten Badeseen in Hamburg ist und teilweise bei gutem Wetter bis zu 30.000 Badegäste pro Tag in ihm baden, ist der Nährstoffeintrag sehr hoch. Hinzu kommen die üblichen Nährstoffeinträge durch Laub, Sicker- und Grundwasser usw. Um die Badegewässerqualität auch weiterhin aufrecht zu erhalten, wird seit April 1990 eine intermittierende Zwangszirkulation durchgeführt. |
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Maßnahmen
Es stellte sich über die letzten Jahre heraus, das die Destratifikationsanlage zwar den Wasserkörper schichtungsfrei gehalten hat, dass dann aber erhöhte Nährstoffmobilisationen in das Meta- und Epilimnion auftreten.
Im Frühling 2004 wurde eine Nährstofffällung mit 120 to ALSU durchgeführt um die Phosphorkonzentrationen zu senken. Trotz der Nährstofffällung und der daraus resultierenden Nährstoffreduzierung stellte sich 2004 erneut eine ausgeprägte Algenblüte ein. Diese Algenblüte führte im Mai 2004 zu einer ausgeprägten Zehrung im Hypolimnion, so dass ab Juni 2004 die Destratifikationsanlage erneut in Betrieb genommen werden musste.
Um in Zukunft das Hypolimnion zu belüften, ohne die Schichtung dabei zu zerstören sollen die Destratifikationsanlagen gegen zwei hypolimnische Tiefenwasserbelüfter ausgetauscht werden. |
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Anlage 1
Der erste Tiefenwasserbelüfter wurde im Frühling 2005 installiert. |
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Leistungsdaten der Anlage
- Elektrische Leistungsaufnahme : 6kW
- Sauerstoffeintrag unter Betriebsbedingungen: 8 kg O2/h
- Volumenstrom: 1049 m³/h
- Anlagengewicht: 1,8 to
- Ansaugtiefe 14,5 m
- Einleitungstiefe: 8 - 10 m /Teleskop Verstellung)
- Kosten einschließlich aller Nebenkosten: 74.000 Euro
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Ergebnis
- Erhöhung der Sichttiefe von 0,5 auf 2-3 m während der Sommerstagnation
- Deutliche Reduzierung der Phosphatrücklösung im Hypolimnion
- Sichere Einhaltung der Badewasser Qualität
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Anlage 2
Die zweite Anlage wird im Frühling 2006 installiert. |
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