 |
 |
|
Der Grambker See
Der Grambker See ist ein lang gestreckter, rinnenförmiger See im Stadtteil Bremen Grambke. Die Wassertiefen liegen zwischen 1,5 und 2,5 m, der See ist ungeschichtet. Der See hat eine Oberfläche von 2,2 ha, ein Wasservolumen von 25000 m³ und liegt in einem Wassereinzugsgebiet von ca. 18,4 ha.
Das Gewässer ist gem. LAWA als hypertroph einzustufen, das Nährstoffangebot ist so ausreichend vorhanden, dass die Algenblüten im Wesentlichen durch Eigenabschattung limitiert werden. Dies geschieht allerdings bei so hohen Zellzahlen, dass die entsprechende Sichttiefe oftmals bei 20-30 cm liegt. |
 |
|
Nutzung
Neben der Hauptnutzung Naherholung dient der See dem Badebetrieb. Ein öffentliches Seefreibad nutzt eine Seefläche von ca. 3000 m². In den letzten Jahren musste der Badebetrieb aufgrund von Grenzwertüberschreitung der Badewasserrichtlinie 76/160/EWG eingestellt werden.
Aus diesem Grund wurde die Polyplan GmbH mit einem Sanierungskonzept beauftragt. |
 |
|
Hydraulische Abkopplung des Badebereiches vom See
Da die Gewässersituation maßgeblich durch hohe Grundwassereinträge hervorgerufen war, die eine deutliche Verbesserung des Gesamtsystems infolge bezahlbarer Sanierungsmaßnahmen äußerst fragwürdig erscheinen ließen, wurde der Badebereich durch einen Spundwandkasten getrennt.
Um das nährstoffreiche Tiefenwasser (nachdrückendes Grundwasser) aus dem See zu entnehmen wurde eine Tiefenwasserableitung eingeplant.
Das Badewasser wird über eine Neptunanlage im Kreislauf entphosphatisiert, entkeimt und von Trübstoffen befreit.
Die Sedimente wurden nach Erstellung des Spundwandkastens geräumt und die Sohle anschließend mit Kies abgedeckt. |
 |
|
Konzept
|
 |
|
Erstellung der Baggerrampe zur Vorbereitung der Rammarbeiten
|
 |
|
Erstellung des Spundwandkastens
|
 |
|
Ablassen des Wasserkörpers im Badebereich
|
 |
|
Entschlammung der freigelegten Sole
|
 |
|
Auffüllen des Badebereiches
|
 |
|
Inbetriebnahme der Neptunanlage
|
 |
|
Erster Badebetrieb
|
 |
|
Die Steganlage auf den Spundwandkasten und die Installation der Wasserspielgeräte erfolgt im Winter
|
 |
|
|